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Die Geschichte der Tigers ist legendär. Begeisterung, Planung und die Fähigkeit, Dinge auf Staffelebene zu erledigen
(mit Unterstützung und Genehmigung der übergeordneten Dienststellen), führten zum Erfolg.
TIGER-SPIRIT war und ist ein wichtiger Bestandteil dieser Zeit!

News from the Flightline

BJ-40 „Golden Tiger“ – Night-Fotoshooting vor dem Flying Bulls Hangar-7 am Salzburger Airport (Mai 2021)
Fotos mit freundlicher Genehmigung von Christian Köhler

Foto: Katsuhiko TOKUNAGA

Staffelgeschichte

Jetflug in Österreich – von der 1. JaBoStaffel über das JaBoGeschwader
und die 3. Staffel zur Düsentrainerstaffel bis hin zur Tigerstaffel

Der letzte Flug im operationellen Betrieb fand am 31. Dezember 2020 als Übungs-/Trainingsflug („TANGO“-Einsatz) im Rahmen der Flug-Einsatzbereitschaft vom Fliegerhost Vogler in Hörsching aus statt. Die Besatzung der Führungsmaschine BJ-40 waren der Kommandant der Luftraumüberwachung Bgdr Mag. Gerfried Promberger und Vzlt Thomas Kerschbaumer.

Die zweite Maschine der Rotte (RI-29) flogen der Kommandandt der Düsentrainerstaffel Obstlt Jürgen Cirtek und Obstlt Andreas Huemer. Der Flug dauerte insgesamt ca. 50 Minuten. Mit Ende 2020 befanden sich noch 12 Maschinen im offiziellen Stand, davon sieben im Flugbetrieb. Insgesamt wurden 156.575 Flugstunden in 50 Jahren auf diesem Flugzeugtyp erbracht.

Durch Strukturanpassungen im Jahre 1995 ging aus dem Jagdbombergeschwader die 3. Staffel hervor, welche dem Fliegerregiment 3 in Hörsching unterstellt wurde. VOLAMUS PRO AUSTRIA („Wir fliegen für Österreich„) – Die Einsatzaufgaben der Staffel waren in erster Linie:

  • Schulung von PC-7 Piloten zu Einsatzpiloten auf J105 und Weiterschulung in allen taktischen Verfahren und Aktionsarten im Luftraumüberwachungs- und Luftverteidigungsdienst in enger Zusammenarbeit mit dem Überwachungsgeschwader
  • Einsatz der J 105 im Luftraumüberwachungs- und Luftverteidigungsdienst in enger Zusammenarbeit mit dem Eurofighter und Sicherstellung der Einsatzbereitschaft mit Düsenflugzeugen
  • Darstellung der Luftbedrohung für Fliegerabwehrkräfte
  • Durchführung von VIP-Transporten im In- und Ausland
  • Zusätzlich zu diesen Aufgaben stellte die Staffel auch den Solokunstflug- und Systempiloten J105, der die SAAB 105 der österreichischen Luftstreitkräfte bei Luftfahrtveranstaltungen im In- und Ausland repräsentiert.

Durch die Bundesheer-Neustrukturierung 2010 hatte sich für die Staffel eine wesentliche Neuerung ergeben. Nach einem kurzen „Gastspiel“ von nur 2 Monaten als Teil des Fliegerregiments 2 wurde die Staffel mit September 2006 als Düsentrainerstaffel dem Überwachungsgeschwader unterstellt.

Nach einer Umstrukturierung im Jahre 1976 wurde die 2. Staffel an das Überwachungsgeschwader abgegeben und die 3. Staffel wurde mit geändertem Auftrag zur „neuen“ 2. Staffel im JaBoGeschwader. Damit beschränkte sich die örtliche Aufteilung des Geschwaders wieder ausschließlich auf Hörsching. Ab 1985 übernahm das JaboGeschwader die Düsenschulung.

  • Einsatzaufgaben der 1. und 2. Staffel/JaBoGeschwader: Feuerunterstützung, Aufklärung, Luftraumüberwachung, Zieldarstellung für Bodentruppen, VIP-Transporte, Erprobung, Erweiterte Schulung

Im Jahre 1970 begann im Jagdbombergeschwader die Ära der Saab J-105 Oe, deren Einführung mit der Außerdienststellung der Saab J-29 F (Fliegende Tonne) und der De Havilland DH 115 vampire im Jahre 1972 abgeschlossen war. Insgesamt beschaffte man 40 Stück des neuen Fluggeräts. Die Aufteilung erfolgte zu je 10 Stück an die drei Staffeln des JaBoGeschwaders und an die Düsenschulstaffel in Zeltweg.

  • Einsatzaufgaben der 1. Staffel: Luftraumüberwachung, Feuerunterstützung, Aufklärung und die Zieldarstellung
  • Einsatzaufgaben der 2. Staffel: Luftraumüberwachung und Feuerunterstützung
  • Einsatzaufgaben der 3. Staffel: Aufklärung, Luftraumüberwachung und FeuerunterstützungEinsatz

Am 6. Juli 1961 landeten die ersten Saab J-29 F „Fliegende Tonne“ in Österreich am Flughafen Schwechat. Aufgrund der zu dieser Zeit mangelnden Infrastruktur wurden die Flugzeuge von Schwechat aus betrieben und in Klagenfurt teilweise gewartet. Ab 28. Mai 1962 war Hörsching die neue Homebase der 1. JaBoStaffel, von wo aus nun der gesamte Flugbetrieb mit der Saab J-29 F durchgeführt wurde. Anfang 1963 übernahm die Staffel noch zusätzlich fünf DeHavilland DH 115 „Vampire“. Die Aufstellung des Jagdbombergeschwaders ab 1. Juli 1963 sah zwei Staffeln vor. Gleichzeitig mit dieser Umgliederung erfolgte eine Verteilung der Aufgaben auf die einzelnen Staffeln.

  • Einsatzaufgaben der 1. Staffel/JaBoGeschwader: Feuerunterstützung und Luftraumüberwachung
  • Einsatzaufgaben der 2. Staffel/JaBoGeschwader: Aufklärung und Luftraumüberwachung

Im Jänner 1966 wurde neben den bestehenden zwei Staffeln die 3. Staffel/JaBoGeschwader aufgestellt, und mit den Aufgaben der Schulung und Verbindung auf DeHavilland DH 115 „Vampire“ betraut (ab 1969 auch mit Cessna L-19 „Bird Dog“). Am 2. Mai 1968 wurde die 2. Staffel nach Graz/Thalerhof verlegt und die J-29 F dieser Staffel verabschiedeten sich aus Hörsching.

2020 - Last TANGO

Der letzte Flug im operationellen Betrieb fand am 31. Dezember 2020 als Übungs-/Trainingsflug („TANGO“-Einsatz) im Rahmen der Flug-Einsatzbereitschaft vom Fliegerhost Vogler in Hörsching aus statt. Die Besatzung der Führungsmaschine BJ-40 waren der Kommandant der Luftraumüberwachung Bgdr Mag. Gerfried Promberger und Vzlt Thomas Kerschbaumer.

Die zweite Maschine der Rotte (RI-29) flogen der Kommandandt der Düsentrainerstaffel Obstlt Jürgen Cirtek und Obstlt Andreas Huemer. Der Flug dauerte insgesamt ca. 50 Minuten. Mit Ende 2020 befanden sich noch 12 Maschinen im offiziellen Stand, davon sieben im Flugbetrieb. Insgesamt wurden 156.575 Flugstunden in 50 Jahren auf diesem Flugzeugtyp erbracht.

2006 - 1995

Durch Strukturanpassungen im Jahre 1995 ging aus dem Jagdbombergeschwader die 3. Staffel hervor, welche dem Fliegerregiment 3 in Hörsching unterstellt wurde. VOLAMUS PRO AUSTRIA („Wir fliegen für Österreich„) – Die Einsatzaufgaben der Staffel waren in erster Linie:

  • Schulung von PC-7 Piloten zu Einsatzpiloten auf J105 und Weiterschulung in allen taktischen Verfahren und Aktionsarten im Luftraumüberwachungs- und Luftverteidigungsdienst in enger Zusammenarbeit mit dem Überwachungsgeschwader
  • Einsatz der J 105 im Luftraumüberwachungs- und Luftverteidigungsdienst in enger Zusammenarbeit mit dem Eurofighter und Sicherstellung der Einsatzbereitschaft mit Düsenflugzeugen
  • Darstellung der Luftbedrohung für Fliegerabwehrkräfte
  • Durchführung von VIP-Transporten im In- und Ausland
  • Zusätzlich zu diesen Aufgaben stellte die Staffel auch den Solokunstflug- und Systempiloten J105, der die SAAB 105 der österreichischen Luftstreitkräfte bei Luftfahrtveranstaltungen im In- und Ausland repräsentiert.

Durch die Bundesheer-Neustrukturierung 2010 hatte sich für die Staffel eine wesentliche Neuerung ergeben. Nach einem kurzen „Gastspiel“ von nur 2 Monaten als Teil des Fliegerregiments 2 wurde die Staffel mit September 2006 als Düsentrainerstaffel dem Überwachungsgeschwader unterstellt.

1995 - 1976

Nach einer Umstrukturierung im Jahre 1976 wurde die 2. Staffel an das Überwachungsgeschwader abgegeben und die 3. Staffel wurde mit geändertem Auftrag zur „neuen“ 2. Staffel im JaBoGeschwader. Damit beschränkte sich die örtliche Aufteilung des Geschwaders wieder ausschließlich auf Hörsching. Ab 1985 übernahm das JaboGeschwader die Düsenschulung.

  • Einsatzaufgaben der 1. und 2. Staffel/JaBoGeschwader: Feuerunterstützung, Aufklärung, Luftraumüberwachung, Zieldarstellung für Bodentruppen, VIP-Transporte, Erprobung, Erweiterte Schulung
1976 - 1970

Im Jahre 1970 begann im Jagdbombergeschwader die Ära der Saab J-105 Oe, deren Einführung mit der Außerdienststellung der Saab J-29 F (Fliegende Tonne) und der De Havilland DH 115 vampire im Jahre 1972 abgeschlossen war. Insgesamt beschaffte man 40 Stück des neuen Fluggeräts. Die Aufteilung erfolgte zu je 10 Stück an die drei Staffeln des JaBoGeschwaders und an die Düsenschulstaffel in Zeltweg.

  • Einsatzaufgaben der 1. Staffel: Luftraumüberwachung, Feuerunterstützung, Aufklärung und die Zieldarstellung
  • Einsatzaufgaben der 2. Staffel: Luftraumüberwachung und Feuerunterstützung
  • Einsatzaufgaben der 3. Staffel: Aufklärung, Luftraumüberwachung und FeuerunterstützungEinsatz
1969 - 1961

Am 6. Juli 1961 landeten die ersten Saab J-29 F „Fliegende Tonne“ in Österreich am Flughafen Schwechat. Aufgrund der zu dieser Zeit mangelnden Infrastruktur wurden die Flugzeuge von Schwechat aus betrieben und in Klagenfurt teilweise gewartet. Ab 28. Mai 1962 war Hörsching die neue Homebase der 1. JaBoStaffel, von wo aus nun der gesamte Flugbetrieb mit der Saab J-29 F durchgeführt wurde. Anfang 1963 übernahm die Staffel noch zusätzlich fünf DeHavilland DH 115 „Vampire“. Die Aufstellung des Jagdbombergeschwaders ab 1. Juli 1963 sah zwei Staffeln vor. Gleichzeitig mit dieser Umgliederung erfolgte eine Verteilung der Aufgaben auf die einzelnen Staffeln.

  • Einsatzaufgaben der 1. Staffel/JaBoGeschwader: Feuerunterstützung und Luftraumüberwachung
  • Einsatzaufgaben der 2. Staffel/JaBoGeschwader: Aufklärung und Luftraumüberwachung

Im Jänner 1966 wurde neben den bestehenden zwei Staffeln die 3. Staffel/JaBoGeschwader aufgestellt, und mit den Aufgaben der Schulung und Verbindung auf DeHavilland DH 115 „Vampire“ betraut (ab 1969 auch mit Cessna L-19 „Bird Dog“). Am 2. Mai 1968 wurde die 2. Staffel nach Graz/Thalerhof verlegt und die J-29 F dieser Staffel verabschiedeten sich aus Hörsching.

Saab J-105 Oe

ENTWICKLUNG: In den 60er-Jahren entwickelte SAAB in der Absicht Geschäftsleuten einen schnellen Privatjet zur Verfügung zu stellen ein Flugzeug, welches am zivilen Markt kein Interesse weckte. Stattdessen interessierte sich die schwedische Luftwaffe für dieses Flugzeug, um es als Pilotenjettrainer, leichten Jagdbomber, Aufklärer und Verbindungsflugzeug einzusetzen. Die schwedische Bezeichnung für dieses Flugzeug lautete Saab Sk 60. Anfang der 70er-Jahre kaufte auch Österreich 40 Flugzeuge dieses Typs mit der Bezeichnung „Saab J-105 Oe“. Wichtigster Unterschied der Saab J-105 Oe zu den schwedischen Sk 60 sind die wesentlich stärkeren General Electric J85-GE-17B-Triebwerke, welche fast den doppelten Schub der Williams-Rolls FJ44-1C Triebwerke der Sk 60 liefern (12.7 kN zu 8.25 kN pro Triebwerk).


CHARAKTERISTIK:
Die Maschine ist ein mehrsitziges, mit zwei Turbinen-Luftstrahltriebwerken ausgerüstetes Schul- und Erdkampfflugzeug in Leichtmetall-Bauweise, mit in Schulterhöhe angeordneten Tragflügel und einem Leitwerk in T-Konfiguration. Das Flugzeug besitzt Doppelsteuer und nebeneinander angeordnete Schleudersitze. Für die Durchführung von VIP-Transporten stand eine besondere Version zur Verfügung. Dabei wurden beide Schleudersitze ausgebaut. Stattdessen wurden jeweils zwei fix installierte Sitze für die Piloten und dahinter für maximal zwei Passagiere in das Luftfahrzeug eingebaut.

  • Länge: 10,80 m / Spannweite: 9,50 m / Höhe: 2,70 m / Flügelfläche: 16,3 m²
  • max. Belastbarkeit der Zellenstruktur: +6 g / -3 g
  • max. Abfluggewicht: 5.700 kg
  • Reisegeschwindigkeit: 680 km/h – Höchstgeschwindigkeit: 950 km/h (Mach 0.86)
  • Dienstgipfelhöhe: 13.700 m (44.000 ft) / Einsatzradius: ca. 850 km
  • Triebwerke: 2 x Turbojet Engines Typ General Electric J85-GE-17b mit je 2.850 lbs Schub
  • Kraftstoffvorrat: 2.050 Liter für eine Reichweite von ca. 2.000 km
  • Bewaffnung: 2 x 30 mm Maschinenkanonen und 7,5 cm ungelenke Raketen (externe Waffenbehälter)
Entwicklung und Charakteristik

ENTWICKLUNG: In den 60er-Jahren entwickelte SAAB in der Absicht Geschäftsleuten einen schnellen Privatjet zur Verfügung zu stellen ein Flugzeug, welches am zivilen Markt kein Interesse weckte. Stattdessen interessierte sich die schwedische Luftwaffe für dieses Flugzeug, um es als Pilotenjettrainer, leichten Jagdbomber, Aufklärer und Verbindungsflugzeug einzusetzen. Die schwedische Bezeichnung für dieses Flugzeug lautete Saab Sk 60. Anfang der 70er-Jahre kaufte auch Österreich 40 Flugzeuge dieses Typs mit der Bezeichnung „Saab J-105 Oe“. Wichtigster Unterschied der Saab J-105 Oe zu den schwedischen Sk 60 sind die wesentlich stärkeren General Electric J85-GE-17B-Triebwerke, welche fast den doppelten Schub der Williams-Rolls FJ44-1C Triebwerke der Sk 60 liefern (12.7 kN zu 8.25 kN pro Triebwerk).


CHARAKTERISTIK:
Die Maschine ist ein mehrsitziges, mit zwei Turbinen-Luftstrahltriebwerken ausgerüstetes Schul- und Erdkampfflugzeug in Leichtmetall-Bauweise, mit in Schulterhöhe angeordneten Tragflügel und einem Leitwerk in T-Konfiguration. Das Flugzeug besitzt Doppelsteuer und nebeneinander angeordnete Schleudersitze. Für die Durchführung von VIP-Transporten stand eine besondere Version zur Verfügung. Dabei wurden beide Schleudersitze ausgebaut. Stattdessen wurden jeweils zwei fix installierte Sitze für die Piloten und dahinter für maximal zwei Passagiere in das Luftfahrzeug eingebaut.

Technische Spezifikation
  • Länge: 10,80 m / Spannweite: 9,50 m / Höhe: 2,70 m / Flügelfläche: 16,3 m²
  • max. Belastbarkeit der Zellenstruktur: +6 g / -3 g
  • max. Abfluggewicht: 5.700 kg
  • Reisegeschwindigkeit: 680 km/h – Höchstgeschwindigkeit: 950 km/h (Mach 0.86)
  • Dienstgipfelhöhe: 13.700 m (44.000 ft) / Einsatzradius: ca. 850 km
  • Triebwerke: 2 x Turbojet Engines Typ General Electric J85-GE-17b mit je 2.850 lbs Schub
  • Kraftstoffvorrat: 2.050 Liter für eine Reichweite von ca. 2.000 km
  • Bewaffnung: 2 x 30 mm Maschinenkanonen und 7,5 cm ungelenke Raketen (externe Waffenbehälter)

Cockpit

  • 1: Künstlicher Horizont
  • 2: Horizontal Situation Indicator (HSI)
  • 3: Wendezeiger
  • 4: Warnlampen
  • 5: Höhenmesser
  • 6: Kompass
  • 7: Externe Partikel- / Radioak.-Sensoren
  • 8: Seitenruder-Pedalverstellung
  • 9: Triebwerks-Feuerlöscher
  • 10: Sauerstoff-Regulator
  • 11: Kabinendruck-Anzeige
  • 12: Bordelektrik-Spanungsanzeige
  • 13: Garmin GPS (COM / NAV 1)
  • 14: COM 2
  • 15: NAV 2
  • 16: Radio Master Switch
  • 17: Transponder / IFF
  • 18: Positionslichter / Enteisung / Klappen
  • 19: Querruder-Trimmung
  • 20: Dimmer Instrumenten-Beleuchtung
  • 21: Fahrwerkshebel und Anzeige
  • 22: Kraftstoff / Motorstart / Stromversorgung
  • 23: Anzeige g-Belastung
  • 24: Uhr / Stoppuhr
  • 25: Variometer
  • 26: Triebwerksanzeige EGT links/rechts
  • 27: Triebwerksanzeige Drehzahl links/rechts
  • 28: Öldruck-Anzeige
  • 29: Fahrtmesser / Machmeter
  • 30: Emergency Release

NATO Tiger Meet

Die Tigerstaffel war von 1982 bis 2020 Mitglied der NATO Tiger Association und nahm an folgenden Tigermeets aktiv teil:
  • NTM-2019: 13.-24. Mai 2019 / BA 118 Mont-de-Marsan (LFBM) / France
  • NTM-2018: 14. -25. Mai 2018 / Poznań-Krzesiny AB / Polen
  • NTM-2017: 5. – 16. Juni 2017 / BAN Landivisiau (LFRJ) / France
  • NTM-2014: 16.- 26. Juni 2014 / Schleswig AB (ETNS) / Germany
  • NTM-2013: 17.- 28. Juni 2013 / MAS Ørland (ENOL) / Norway
  • NTM-2011: 9. – 20. Mai 2011 / BA 103 Cambrai-Épinoy (LFQI) / France
  • NTM-2010: 14. – 25. Okt. 2010 / Vlb. Volkel (EHVK) / Netherlands
  • NTM-2008: 20. – 30. Juni 2008 / BAN Landivisiau (LFRJ) / France

Das Tiger Meet wird von der NATO Tiger Association jährlich veranstaltet. Dieses militärische Fliegertreffen geht auf eine französische Initiative aus dem Jahr 1959 zurück, um Zusammenhalt und Kooperationsfähigkeit der NATO-Luftstreitkräfte zu fördern. Der Veranstaltungsort der Tiger Meets wechselt jährlich, Gastgeber ist immer eine der teilnehmenden Staffeln. Der Name kommt daher, dass die am ersten Treffen 1961 im englischen Woodbridge teilnehmenden Staffeln alle einen Tiger­kopf in ihrem Wappen führten. Mittlerweile ist es Tradition, dass jede Staffel eine im Tigerlook lackierte Maschine zum Treffen mitbringt.

In meinen Beruf als Grafik-Designer hatte ich das Privileg für die Tigerstaffel tätig zu sein.Dabei habe ich mein Herz an die Militärfliegerei verloren.
2000: am Fliegerhorst Vogler in Hörsching nach der Fertigstellung meiner Sonderlackierung für die Saab-105 Oe (GG-17) anläßlich 30 Jahre Flugbetriebsjubiläum.
2021: im Hangar7 in Salzburg an der BJ-40 – letzte Möglichkeit nochmals „Hand anzulegen“ an der Saab („Old but Gold“). Once a tiger – always a tiger.
Dieser Webauftritt wird privat administriert und ist dem Andenken und zur Erinnerung an die Piloten, Techniker und allen Angehörigen der Tigerstaffel Austria gewidmet.